Social Media News: Soziale Netzwerke in Fachstellen

Social Web, Nutzung in Fachstellen
Bildquelle: deathtothestockphoto.com, ForschungsWeb GmbH

In dieser Ausgabe der Social Media-News werfen wir einen Blick auf die Nutzung der sozialen Netzwerke im Fachstellenalltag, betrachten Neuerungen auf Facebook und Instagram und gehen auf das Erscheinen des neuen Social Media Monitoring-Leitfadens des Bundesverbands Digitale Wirtschaft ein. 

 

Soziale Netzwerke in Fachstellen

Die Nutzung der sozialen Netzwerke beschränkt sich längst nicht mehr auf Privatpersonen und Personen des öffentlichen Lebens. Unternehmen sowie verschiedene staatliche Organisationseinheiten machen sich die Vorteile des Social Webs zu Nutze. So auch die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW. Diese beschreibt in einem Blogartikel, wie es dazu kam und wie genau man dort vom Angebot der Social Media-Plattformen profitiert.

Dabei greift man vor allem auf Facebook, Flickr und Twitter zurück, um Informationen bereitzustellen oder aber zu Diskussionen anregen zu können. Letztendlich dienen die Plattformen als zusätzliche Kommunikationskanäle zur bereits vorhandenen Website und dem Blog. Der Blog hilft in erster Linie bei der Verbreitung bibliotheksfachlicher Inhalte, insbesondere Themengebieten wie Medien- und Informationskompetenz, Kinder- und Jugendarbeit, Integration, Rechtsprechung sowie Technologien mit bibliothekarischem Kontext. Darüber hinaus bietet man Kollegen, die nicht regelmäßig die Blog-Geschehnisse verfolgen können, eine Zusammenfassung per Newsletter. Im Gegensatz zum fachlichen Informationsangebot des Blogs, versucht man auf der Facebook-Seite die Arbeit der Fachstelle möglichst transparent und nachvollziehbar zu gestalten. Auf persönliche und humorvolle Art wird hier ein Einblick in den Alltag der Fachstelle gewährt. Twitter hingegen hilft der Fachstelle, sich am öffentlichen Diskurs zu beteiligen. Zur Dokumentation bildlicher Inhalte macht man von der Image-Plattform Flickr Gebrauch. Dort findet man unter anderem einen Überblick der Bibliotheken in NRW sowie deren aktuellen Stand. Die Bilder können somit nicht nur zu Beratungszwecken eingesetzt werden. Auch an einem Social Media Monitoring-Konzept feilt man bereits, heißt es im Blog-Eintrag. 

 

Neuerungen bei Facebook und Instagram

Vor einigen Tagen kündigte Facebook an, den Newsfeed sowie die Beitragsansicht zu überarbeiten. Dabei zielt man vor allem darauf ab, die Nutzerfreundlichkeit zu steigern und die Strukturen der Texte sowie deren Lesbarkeit zu verbessern. Besonders die Zugehörigkeit der Kommentare soll in der neuen Ansicht deutlich leichter erkennbar sein.

 

Update Facebook
Bildquelle: newsroom.fb.com

Durch Veränderung des Kontrasts, der Profilbilder, einer größeren Anzeige der Link-Vorschau sowie besser sichtbaren Like-, Comment- und Share-Buttons möchte man Beiträge in Zukunft leserlicher gestalten und den Newsfeed überschaubarer machen. Auch in Bezug auf die Navigation soll das Benutzererlebnis verfeinert werden. 

 

Facebook Update
Bildquelle: newsroom.fb.com

Nicht nur auf Facebook tut sich momentan einiges. Auch auf Instagram wird bereits ein neues Update vorbereitet. So sollen User in Zukunft die Möglichkeit haben, auf individuelle Kommentare zu antworten, die dann in übersichtlicherer Form als Threads gruppiert werden. Geplant ist das Update mit der Instagram-Version 24 für iOS sowie für Android.

 

Instagram Update
Bildquelle: instagram-press.com

Neuer Social Media Monitoring-Leitfaden des BVDW

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW) hat einen neuen Leitfaden zur Nutzung von Social Media Monitoring veröffentlicht. Damit ist man einer Vereinheitlichung der Richtlinien und Anwendergrundlagen im Bereich Social Media wieder einen großen Schritt näher gekommen. Im Fokus des Leitfadens „Social Media Monitoring in der Praxis“ stehen besonders Tipps zur Anbieterauswahl, generelle Leitlinien, Anwenderbeispiele sowie ein Überblick der aktuellen Trends. Der Leitfaden ist ab sofort als Download auf der Website des BVDW verfügbar. 

 

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